Die Mitgliedsfirmen des Industriekreis Heidelberg e.V. haben sich frühzeitig an der Aktion „Zeig’s uns!“ der Stadt Heidelberg (https://www.heidelberg.de/hd/zeigs+uns+heidelberg.html) beteiligt.

Zitat VBE Heidelberg, Felix Kern, Prokurist: „In den letzten 12 Monaten haben wir kontinuierlich die Schutzmaßnahmen und Verhaltensrichtlinien an die aktuellen Entwicklungen angepasst. Durch die allgemeine Aufklärung bei der Durchführung des Hygiene-Konzeptes haben wir eine hohe Akzeptanz bei unseren Mitarbeitern erreicht. Wir sind sehr stolz auf den gelebten Teamspirit in allen Bereichen unseres Unternehmens, mit dem wir auf die sich wechselnden Rahmenbedingungen schnell reagieren konnten.“

Seit fast einem Jahr widmen sich alle Mitgliedsunternehmen aktiv dem Schutz ihrer Mitarbeiter/-innen und deren Familien vor der Infizierung mit COVID-19.
Hierzu wurden bereits frühzeitig verschiedene Schutzkonzepte vor Ort implementiert:

Aufklärung und Schulung (INFORMATION)

    • Posteraktionen am Arbeitsplatz
    • Schulungen/Schulungsunterweisungen über Hygienekonzepte
    • Informationsschreiben und Broschürenverteilung an Mitarbeiter/-innen

Nutzung Arbeitszeitsysteme (VERMEIDUNG KONTAKTE)

  • Nutzung/Einführung von Homeoffice
    z.B.: 90% Homeoffice-Quote bei Collins Aerospace, 50 % bei VBE (im kaufmänn. Bereich), >65 % bei Henkel (inkl. Produktionsbereiche)
  • Nutzung von Mehrschichtbetrieb im produzierenden Bereich (Vermeidung von Überlappungen)
    z.B.: adViva, Henkel, VBE
  • Wechselnde Anwesenheit bei Mehrfachbüros / Aufstellung von Trennwänden / Einführung eines Lüftungsplans
  • Sofern möglich: Bereitstellung von Einzelbüros
  • Versetzte Pausenzeiten

Persönliche Schutzausrüstung

  • Mund/Nasen-Schutz und FFP2 Masken
  • Bereitstellung von Desinfektionsmittel und Einweghandschuhen, bzw. Handschuhe gemäß Handschuhplan

Organisatorische Vorkehrungen

  • Nutzung digitaler Medien für Besprechungen
  • Vermeidung / Unterbindung von Dienstreisen
  • Anpassungen der räumlichen Möglichkeiten zur Vermeidung von Kontakt (beispielsweise: Einbahnstraßenregelungen in Treppenhäusern)
  • Schließung der Kantinen
  • Begrenzung von Besuchern / Handwerkern
    (nur Fremdfirmen zum Erhalt des Geschäftsbetriebes sind zugelassen)
  • Begrenzung der Besucher auf ein Minimum (nur mit Genehmigung)
  • Spezielle Reinigungsanweisungen für wechselnde Arbeitsplätze
  • Einstellung der Lüftungsanlagen / Regelungen für regelmäßiges Lüften

Um die Motivation der Mitarbeiter/innen in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen und die psychische Gesundheit zu fördern, kamen die Unternehmen auf die unterschiedlichsten Ideen:

    • Henkel verteilte an jeden Mitarbeiter „süße Goldkugeln“ mit der Mitteilung „Du bist uns Gold wert – danke, dass du da bist“ an alle Produktionsmitarbeiter
    • adViva führte Online-Kochkurse durch
    • Collins Aerospace nutzte virtuelle Escape-Rooms als Teambuilding-Maßnahme
    • ProMinent gab Frühstück und Mittagessen „To go“ kostenlos aus
    • Frühstücks- und Mittagspausen wurden digital abgehalten
    • Gemeinsame, virtuelle Bewegungspausen wurden eingeführt
    • kleine Weihnachtspräsent-Tüten wurden ausgegeben, da die Weihnachtsfeiern nicht stattfinden konnten
    • und viele mehr

All diese Maßnahmen können natürlich nicht verhindern, dass es zu einzelnen Ansteckungen der Mitarbeiter/innen, meist außerhalb der Unternehmen, kommt.
Daher setzen alle Unternehmen auf Aufklärung, schnelles Melden bei Symptomen, PCA-Tests/ Schnelltests vor Ort und die genaue Einhaltung der Schutzkonzepte.

Nur wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen, können wir an der Krise wachsen und gestärkt daraus hervorgehen.

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